Johannes Remmel besuchte die Rothenpieler-Gruppe im Werk Erndtebrück.
Erndtebrück, 08. September 2011. NRW-Umweltminister Johannes Remmel war heute Mittag in Erndtebrück-Schameder mit einer äußerst komplizierten Angelegenheit beschäftigt: Während seiner zweistündigen Visite im Werk der Rothenpieler Unternehmensgruppe bediente er Hochleistungs-Zerspanungs-Maschinen. „Hier sieht man, dass der Minister Massen bewegt“, schmunzelten die beiden Geschäftsführer Christoph und Stefan Rothenpieler. Vis-a-vis den überwiegenden stählernen Großteilen, die hier bis zu 150 Tonnen auf die Waage bringen, lernte Remmel, wie filigran und komplex Metallbearbeitung sein kann. Ausführlich erklärten die Gastgeber dem Minister auch die ökologischen Standards der Rothenpieler-Gruppe. In Erndtebrück sei hierfür der technologische Fortschritt vielfältig genutzt worden. Christoph Rothenpieler: „Der hohe Automatisierungsgrad unserer Anlagen und die Computersteuerung garantieren enorme Energiespareffekte.“ Das sei ökologisch sinnvoll und kaufmännisch obendrein attraktiv. Am technisch jüngsten von fünf Standorten hat die Rothenpieler-Gruppe bisher mehr als 18 Millionen Euro investiert. Hier sehen sich die Geschäftsführer gewappnet für Herausforderungen, die die Zukunft stellt. Während die Großteile an Dimension und Gewicht zunehmen, erfordere deren Bearbeitung immer mehr Präzision. Bohr- und Fräswerke sowie Karusselldrehmaschinen in Erndtebrück würden diesen Anforderungen in jeder Hinsicht gerecht, zumal der Standort durchaus Wachstumspotential biete. „Schon heute entstehen hier Komponenten, die sich weltweit in monströsen Maschinen wiederfinden.“ Übrigens mit einer Genauigkeit bearbeitet, die selbst Uhrmacher fasziniert: weniger als der Breite eines menschliches Haares.